Ab nach Costa Rica. Weihnachts- und Silvesterzeit 2005
Wie weiss man doch sein kann...
Von Toronto aus bin ich in den sonnigen Süden geflogen, nach Costa Rica, das viele Leute immer wieder gerne mit
Puerto Rico (vereinzelt auch mit Cuba, ich denke an niemanden bestimmten ;-) ) verwechseln. Daher hier die Klarstellung:
Costa Rica ist keine Insel, sondern Festland und liegt in Mittelamerika zwischen Panama und Nicaragua. Und dass ich
ausgerechnet dorthin fliege (für die die's nicht wissen), liegt daran dass mein Onkel (Peter) und meine Tante (Karin)
mitsamt 2 Cousins (Patric, Sebastian) und einer Cousine (Katja) dort wohnen, ausserdem meine Lieblingsschwester gerade
ein Praktikum in der Hauptstadt San José macht und meine Eltern aus diesen Anlässen ebenfalls über den Teich
gehüpft sind, so dass es eine nette Familienversammlung gab.
Einen Zwischenstopp hatte ich zunächst in Newark, New Jersey, wo ich meine ganze Selbstbeherrschung zusammennahm
und so der Aufforderung "Pack some patriotism!" eines Plakats gerade noch widerstand (s. unten). In San José
war dann so ziemlich das erste was mir Anja, als sie mich am Flughafen abholte, entgegenwarf: "Zieh die Jacke aus!"
weil ich noch meine Winterjacke anhatte (hatte keine Hand frei sie zu tragen). Und während San José noch moderat
war mit den Temperaturen (liegt etwas in den Bergen), wurde ich am nächsten Tag auf der Busfahrt nach Carrillo an der
Pazifikküste an die tropische Lage dieses Landes erinnert. Gute 30 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit waren dann doch ein Kontrast
zu Ontario.
Nun war ja auch schon Heiligabend und es gab Bescherung und ein original tropisches Festessen, leicht deutsch angehaucht:
Semmelknödel, gefüllter Truthahn und verschiedene Salate und Gemüse. Sehr lecker.
Aktivitätsmässig gab's natürlich viel Strand, Minigolf, einen Ausflug an den Arenal (der grösste Vulkan im Land und einer der
aktivsten weltweit), Schnorcheln, Wasserski und Wakeboard mit dem entsprechenden Muskelkater als Folge (aber was ein Spass!)
und, dank eines Virus, der Anja und mich erwischte, einen ganzen Tag voller Schlafen und Kübeln. Ausserdem hab ich dank
der Harry Potter-DVD-Sammlung meiner Cousins mein filmisches Wissen auf diesem Gebiet etwas auf Vordermann bringen
können und kann jetzt ausserdem den Taube-Nüsschen-Song aus dem Spongebob-Film. Man werfe mir also nicht vor ich hätte
die Kultur vernachlässigt.
Im übrigen hätte ich fast Clara mit nach Kanada genommen, das 2 Monate alte Beagle-Weibchen und das neueste Mitglied im
Hundeaufgebot der Familie. So ein goldiges Tier! Auf jeden Fall wär ich gerne noch 'ne Woche länger geblieben, leider gingen
die Vorlesungen in Waterloo schon am 3. Januar wieder los, so dass ich am 2. hochflog und um 1 Uhr nachts hundemüde im CLV
ankam - es hatte über 0 Grad und der ganze schöne Schnee war weg. Schnief.
Die spinnen, die Amis!
Die Mädels beim Spielen ;-)
Katja mit meinem Weihnachtsfrosch
Meine Angler-Eltern. Leider wurde es mit der Bootsfahrt nicht allzu viel, da die Wellen zu
heftig waren. Hätte so gerne Delphine gesehen...
Seht was ich geschaffen habe... ;-) Am Arenal.
Bei einer Dschungelwanderung am Arenal bekamen wir zu spüren, was tropische Regenschauer
bedeuten und waren klatschnass (Anjas Hose).
Früh morgens im "Hafen" von Carrillo
Vorsichtig, bissiger Hund! Clara in Aktion
Silvester: Anja, Patric und Karin
Clara hält ein Nickerchen und lässt sich von Sebastian beschützen