Reise und Ankunft, 16. August 2005
Anja freut sich dass ich gehe...
Nun denn, los geht's! Nachdem die Reise mit der gewohnten Tom'schen Akribie und Sorgfalt vorbereitet wurde *zwinker*, begleiteten mich Mama, Papa
und Anja zum Flughafen nach Frankfurt. Es war Nacht, wir fuhren so um 1:30 Uhr los, hatte davor nicht geschlafen und bin daher im Auto eingepennt.
Kann mich noch dran erinnern, dass "Tausend mal berührt" von Klaus Lage im Radio lief, welch ein Abschied ;-)
Der Flug verlief problemlos, Zwischenstopp in Rom, Hüpfer über den Atlantik, da. Hab ziemlich viel geschlafen und angefangen "Demian" von
Hermann Hesse zu lesen. Gutes Buch, hab's schon fast durch (jetzt, nach 5 Tagen), für meine Verhältnisse ist das Rekordtempo. Nach der Ankunft hab ich dann den Rat des
Austauschbüros befolgt und mir ein Taxi zum York Campus genommen, sonst hätte ich Bus fahren müssen, dann U-Bahn, dann wieder Bus. Mein Koffer
wog 21 Komma nochwas Kilo, meine Tasche nochmal 8 oder so, und dann hatte ich noch die Laptoptasche. Da war Taxi doch besser, zumal es 26° warm war.
Nach etwas Suchen in labyrinthartigen Gebäuden fand ich das Hospitality Office, wo ich meinen Schlüssel abholte und mein Zimmer bezahlte, danach ging
ich in den 5. Stock der Tatham Hall, meines Residence-Gebäudes. Hier sitze ich jetzt im Moment und schreibe dies hier, in Zimmer 2 hoch 9 oder, für
Nichtinformatiker und -mathematiker, 512.
Nachdem das nötigste ausgepackt war, bin ich ein wenig über den Campus spaziert, welcher absolut riesengross ist. Zur Tür raus, hab ich gleich mein erstes kanadisches Eichhörnchen
gesehen, die es hier zuhauf hat (einen IKEA-Laster hab ich auch gesehen). Meistens sind sie schwarz, es gibt auch rötlich-graue. Auf der Suche nach etwas zu essen
kam ich in die Einkaufszeile im York-Lanes-Gebäude: Riesige Buchhandlung, Kaffeebar, indisches und japanisches Restaurant, mehrere Fast-Food-Läden, General Store, Spielhalle mit
Portugal aus der Luft
Automaten, PCs und Billardtischen, Reisebüro, Computerladen und noch ein paar Sachen. Hab mich für japanisch entschieden. Lecker. Aber leider mit Plastikbesteck,
was hier normal ist. Bei rohem Gemüse oder Salat kann man sich da schon mal einen abbrechen. Nach etwas E-Mails schreiben (in der Spielhalle, neben mir fand gerade
ein CounterStrike-Turnier statt) und lesen bin ich dann bald ins Bett. Halt, Julien aus Frankreich ist noch angekommen und wohnt auch hier auf meinem Flur.
Na das hört man doch gerne!
Sie sind überall...
Mein Wohnheim - 13 Stockwerke
